Schulische Bildung

2005 entschloss sich der ASB Regionalverband Barnim e.V. eine weiterführende Schule in der Region zu gründen: das Freie Joachimsthaler Gymnasium.

Der Joachimsthaler Schulneubau 2010.
Foto: ASB RV Barnim e.V.

Nach den ersten fünf  Jahren einer provisorischen Unterbringung in Teilen der Georg-Büchner-Grundschule in Joachimsthal konnte 2010 der  neu errichtete Schulbau am Bildungscampus bezogen werden. In hellen lichtdurchfluteten Unterrichtsräumen lernen nun die Schüler und Schülerinnen konzentriert und in ruhiger Atmosphäre. Nach sechs arbeitsreichen Jahren absolvieren sie dann das Abitur. Bisher haben immer alle Abiturienten die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen.

Einzige Schule des ASB

Das Gymnasium – erste und einzige Schulgründung des Arbeiter-Samariter-Bundes – bietet beste Voraussetzungen zur Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf das Abitur und das spätere Leben. Von der 7. Klasse an bemühen sich die hochmotivierten Lehrer und Lehrerinnen, die Stärken der Schüler und Schülerinnen zu fördern und Leistungsdefizite auszugleichen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit beraten sie die Kinder, welche Berufsrichtungen für sie optimal wären. In den zahlreichen Projekten (Gesunde Lebensweise, Romantik, Aufklärung, Moderne oder physikalische Phänomene) können sie sich ausprobieren. Die jährlichen Skifahrten, Segellager oder Kursfahrten sorgen für Abwechslung im Schulalltag ebenso wie die unterrichtsbegleitenden Fahrten ins Theater oder zu weiteren Bildungseinrichtungen der Region.

Soziale Ausbildung wappnet für ein selbstbestimmtes Leben

Das Gymnasium kann auf ein Lehrerteam bauen, das sich den Prinzipien der Civic Education gegenüber sehr aufgeschlossen zeigt. Civic Education zielt darauf ab, durch soziale, multikulturelle Erziehung und Ausbildung die Schüler in ihrem Verständnis für ein demokratisches Handeln und Denken zu prägen und so für den Alltag nach der Schule besser zu wappnen.

Tag der offenen Tür im Gymnasium

Das Freie Joachimsthaler Gymnasium des ASB Barnim öffnete im Januar 2017 erneut seine Türen für einen Tag des Kennenlernens. Viele interessierte Eltern folgten mit ihren Kindern der Einladung.

Geschichte der Schule

Der Ort Joachimsthal hat als Schulstandort eine lange Tradition. Bereits 1607 gründete der brandenburgische Kurfürst Joachim Friedrich hier eine Fürstenschule. Bis 1990 gab es in Joachimsthal eine weiterführende Schule. Die sinkenden Schülerzahlen brachten es mit sich, dass dann nur noch eine Grundschule in dem 1956 erbauten Schulhaus blieb. Im Jahr 2003 trafen sich die damalige Leiterin des Heimverbundes, Frau Kutschke, der Amtsdirektor Herr Protzmann und Frau Freistedt als damalige Geschäftsführerin des ABS Regionalverband Barnim e.V. zu ersten Gesprächen.

Nach vergeblichen Bemühungen um die Einrichtung und Genehmigung einer privaten Realschule entstand die Idee zur Gründung des Freien Joachimsthaler Gymnasium.

Das Gymnasium in freier Trägerschaft des ASB Regionalverband Barnim e. V. öffnete im August 2005 mit einer ersten 7. Klasse seine Türen. 2009 erhielt die Schule die staatliche Anerkennung für die Sekundarstufe I und 2012 diejenige für die Sekundarstufe II. Die wachsenden Schülerzahlen und die über dem Durchschnitt liegenden Abiturnoten bezeugen, dass das FJG in der Region gut angekommen ist. Der Einzugsbereich der Schüler erstreckt sich von Basdorf über Wandlitz, Angermünde, Templin, Lychen und Prenzlau.

Zahlen & Fakten

• staatliche Anerkennung für Sekundarstufe I und Sekundarstufe II
• neue Rahmenpläne wie sie an staatlichen Schulen ab 2018 Pflicht werden
• Schüler erhalten gleiche Abschlüsse wie an staatlichen Schulen
• geringe Klassenstärke und sehr persönliches Schulklima
• individuelle und leistungsdifferenzierende Förderung
• Ganztagsschule
• Betreuung von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr
• Schulbetrieb ab 8.15 Uhr
• die Schüler nehmen verbindlich an einer Arbeitsgemeinschaft teil
• die Schüler können mittags ein warmes Essen einnehmen
• unser 80-Minuten-Modell führt zur Entschleunigung des Schulalltags (4 Fächer pro Tag)